Artenvielfalt

Artenvielfalt ist das Maß für die Summe der biologischen Arten in einem bestimmten Gebiet und Lebensraum.

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Der Stieglitz (Carduelis carduelis) wird auch Distelfink genannt.
FOTO: © Ingeborg Kaiser

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) gehört zur Familie der Finken und wird auch Distelfink genannt. Er ist etwas kleiner als ein Sperling und von schlanker Gestalt. Der Stieglitz zählt zu den farbenprächtigsten Singvögeln in Europa. Die intensiv rote Gesichtsmaske und der restlich weiß und schwarz gefiederte Kopf sowie seine hellbraune Rückenfärbung mit den kontrastreichen leuchtend gelb und schwarzen Flügeln und dem weißem Bürzel, verleihen dem Distelfink ein ungewöhnliches Aussehen in der Vogelwelt. ... weiterlesen

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Steinpilze sind nicht nur schmackhaft sondern auch seht gesund.

Endlich ist es Herbst und der Wald lädt ein zum Pilze sammeln. In schier grenzenloser Vielfalt und in allen erdenklichen Varianten, Formen und Farben verzaubern Pilze nun wieder Wiesen und Wälder. Ob es ein gutes oder schlechtes Pilzjahr wird, ist stark vom Wetter abhängig. Wenn das Frühjahr eine gewisse Feuchtigkeit aufweist und ebenfalls im Spätsommer und Herbst feuchtwarmes Klima herrscht, sind beste Voraussetzungen für erfolgreiches Pilze sammeln gegeben. ... weiterlesen

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Fliegenpilze sind giftig, mitunter tödlich giftig.

Pilze sind geheimnisvolle und faszinierende Wesen, denn sie sind weder Tieren noch Pflanzen zuzuordnen, sondern bilden in der Natur ein eigenständiges Reich. Neben der bekannten Form mit Stil und Hut, überraschen Pilze häufig mit bizarren und kuriosen Gebilden und verzaubern ihr Umfeld mit ihrem einzigartigen Charme. Pilze sind nicht nur im Wald, sondern auch auf Feldern, Wiesen und sogar im Garten anzufinden. Allerdings sind Pilze als Schimmelbefall auf Gartenpflanzen, an Lebensmittel sowie im Wohnumfeld ungern gesehen. ... weiterlesen

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Wildbienen und Honigbienen lieben Lavendel!

Dank seiner günstigen geographischen Lage zählt Rheinhessen zu den wärmsten Landstrichen Deutschlands. Das milde und trockene Klima zwischen Bingen, Mainz, Alzey und Worms, begünstigt den Obst- und Weinbau in der rheinland-pfälzischen Region. Die klimatischen Bedingungen bieten an sich ideale Lebensbedingungen für Wildbienen und weitere blütenbesuchende und wärmeliebende Insekten. ... weiterlesen

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Feldhasen beim Wettlauf
FOTO: Grey59 / pixelio.de

Feldhasen gehören zur Familie der Säugetiere und sind nicht mit den Nagetieren verwandt. Mit wissenschaftlichem Namen werden sie als Lepus europaeus bezeichnet. Ihre langen markanten Ohren mit den schwarzen Spitzen, haben eine Länge von bis zu 15 cm. Damit sehen sie nicht nur hübsch aus, sondern können auch außerordentlich gut hören. Feldhasen erreichen eine ungefähre Körperlänge von 70 cm und ein Gewicht von 3 bis 6 kg. Ihr ca. 6 bis 13 cm langer Schwanz hat eine dunkle Oberseite, währenddessen die Unterseite mit weißem Fell versehen ist. ... weiterlesen

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Ökolandbau fördert Artenvielfalt

Wachsende Nachfrage nach Bio-Produkten

Immer mehr Menschen üben Kritik an der in Deutschland vorherrschend betriebenen industriellen Agrarwirtschaft, die größtenteils mit Massentierhaltung einhergeht und bei der durch das ungebremste Ausbringen von Pestiziden die Ackerflächen kontinuierlich vergiftet werden. Demnach erfreuen sich Erzeugnisse aus biologischem Landbau wachsender Beliebtheit. ... weiterlesen

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Die Kuckucks-Lichtnelke ist in der Natur immer seltener anzufinden.

Am 13. Juni 2015 laden GEO und der BUND wieder zum GEO-Tag der Artenvielfalt ein. Bereits zum 17. Mal sind Umwelt- und Naturfreunde in Europa aufgerufen, die Natur in einem selbst gewählten Terrain zu erkunden und innerhalb 24 Stunden möglichst viele Tier- und Pflanzenarten zu entdecken und zu dokumentieren. Suchen kann man überall im Freien, beispielsweise in Parks, am Flussufer oder im eigenen Garten. ... weiterlesen

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Taubenschwänzchen im Schwirrflug am Sommerflieder

Schmetterlinge zählen wohl zu den beliebtesten Insektenarten in der Bevölkerung. Ihnen in der Natur beim Umherflattern und Nektar tanken auf Blüten zuzusehen, ist ein wohltuender Anblick und bereitet Freude, denn mit ihrer Leichtigkeit und Farbenpracht, verzaubern sie unsere Sinne. Schmetterlinge gibt es in großer Vielfalt in unzähligen Farben und Formen sowie in unterschiedlichen Arten. In Deutschland sind rund 3.700 Schmetterlingsarten anzufinden. ... weiterlesen

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Hummel flieg!

Nachhaltigkeit im Garten begünstigt die biologische Vielfalt
Natürliches und nachhaltiges Gärtnern erfreut sich wachsender Beliebtheit, was als äußerst lobenswert anzusehen ist. Denn mit einem Naturgarten schafft man ein ökologisches Gleichgewicht und leistet aktiven Umwelt- und Naturschutz im eigenen Umfeld. Im Biogarten sind chemische Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger genauso verpönt wie andere umweltbelastende Einflüsse. ... weiterlesen

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Prachtlibelle beim Vertilgen von Insekten

Libellen sind zauberhafte Wesen von anmutender Schönheit. Sie bevölkern die Erde bereits seit Millionen von Jahren und sind sehr anpassungsfähig. In ihrer Entwicklung haben sie sich kaum verändert, sie sind lediglich kleiner geworden. Libellen sind erfolgreiche Jäger und zählen zu den Raubinsekten. Die Natur hat die hübschen Fluginsekten mit herausragenden Fähigkeiten ausgestattet. Besonders auffallend sind ihre brillanten Flugkünste. Deswegen sind sie in der Insektenwelt auch die Akrobaten der Lüfte. ... weiterlesen

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Admiral ist ein Tagfalter

Einen insektenfreundlichen Garten anzulegen, ist aus ökologischer Sicht besonders wertvoll und für jeden Gartenfreund empfehlenswert. Denn eine abwechslungsreiche Blütenpracht erfreut nicht nur die Augen des Betrachters, sondern ist anziehend für eine Vielzahl von Insekten und lockt auch Schmetterlinge an.

Es erfüllt das Herz jeden Naturfreunds mit großer Freude, wenn Tiere einen Abstecher in den Garten einlegen. ... weiterlesen

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Wildkatze.Felis silvestris.lauernd
FOTO: © Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten - Mainz: www.nationalpark.rlp.de

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist der erste Nationalpark der beiden Bundesländer Rheinland-Pfalz und dem angrenzenden Saarland. Am Pfingstwochenende wird er mit einem dreitägigen Fest offiziell eröffnet. Das Nationalparksamt in Birkenfeld hat bereits am 17. März die Arbeit aufgenommen.

Zu den verantwortungsvollen Tätigkeiten der dort zukünftig arbeitenden Mitarbeiter zählt unter anderem die zeitnahe Umsetzung des international gültigen Qualitätskriteriums von Nationalparks. ... weiterlesen

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Tagpfauenaugen sind auch häufig in unseren Gärten anzutreffen.

Der Erhalt der Artenvielfalt zählt zu den größten Herausforderungen unserer Zeit, denn die biologische Vielfalt schwindet weltweit rapide dahin. Wissenschaftler beklagen bereits seit vielen Jahren das besorgniserregende Aussterben unzähliger Tier- und Pflanzenarten auf der Erde. Der Ablauf des Geschehens, in bisher nie dagewesenem Tempo der gesamten Erdgeschichte, gilt als menschenverursacht, u. a. durch die Zerstörung natürlicher Lebensräume sowie ganzer Ökosysteme. ... weiterlesen

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Distelfink (Carduelis carduelis) am Futterturm

Auch in diesem Jahr locken NABU und LBV am zweiten Mai-Wochenende wieder zahlreiche Vogelfreunde ins Freie, um bei der „Stunde der Gartenvögel“ mitzumachen. Die bundesweite Vogelbeobachtung ist für viele Freunde der Natur schon ein liebgewonnenes Ritual. Mitmachen ist leicht und kann Jeder, gerne auch in geselliger Runde!

Einfach vom 8. Bis 10. Mai im Garten, auf Balkon und Terrasse oder in einem Park eine Stunde lang Vögel beobachten, Anzahl notieren und an die Umweltverbände melden. ... weiterlesen

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FOTO: wikipedia.org: Michael Gäbler

Wildkatzen sind hübsche und äußerst scheue Waldbewohner, die großflächige zusammenhängende Waldgebiete und naturnahe Wiesenflächen zum Überleben benötigen. Die heutzutage allgemein voranschreitende Übernutzung der Natur durch die intensiv betriebene Land- und Forstwirtschaft, raubt unzähligen Wildtieren ihren natürlichen Lebensraum. Dies wirkt sich spürbar nachteilig auf ihren Aktionsradius sowie die Artenvielfalt aus. Die europäische Wildkatze galt in unseren Breiten jahrzehntelang als quasi ausgestorben. Auf Grund aufwändiger Wiederansiedlungsprojekte zahlreicher Umweltschutzorganisationen sind die seltenen „Wildtiger“ seit einigen Jahren dabei sich ihr einstiges Revier langsam wieder zurückzuerobern.

Grau getigert ist nicht gleich grau getigert – der feine Unterschied!

Auf den ersten Blick ähneln Wildkatzen mit ihrem grau bis bräunlich getigertem Fell sehr den Hauskatzen. ... weiterlesen

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Lavendel zieht Schmetterlinge an

Nachhaltiges Gärtnern lässt sich mit vielen kleinen Maßnahmen verwirklichen und es ist nie zu spät um damit anzufangen! Auch ist es keinesfalls erforderlich den Garten von heute auf morgen radikal umzukrempeln. Dies könnte leicht in Überforderung ausarten und einem die Freude und Motivation rauben das angestrebte Unterfangen anzugehen. Es sei denn es handelt sich um eine Neuanlage. Besser geschieht die gewünschte Umgestaltung peu à peu. Denn wie das altbewährte Sprichwort schon sagt: „Gut Ding braucht Weile“! Hat man sein Ziel vor Augen, dann kann es mit der schrittweisen Umgestaltung zum Naturgarten auch schon losgehen.

Auswahl der Gartenerde

Es mag möglicherweise banal erscheinen, aber die Auswahl der Pflanzenerde nimmt entscheidenden Einfluss auf die Umweltfreundlichkeit des Gärtnerns. ... weiterlesen

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Alter Baumstamm

Der Wald ist ein einzigartiges Ökosystem von unschätzbarem Wert und herausragenden Eigenschaften in der Natur. Als effektiver CO2-Speicher verdient der Wald besondere Aufmerksamkeit und bedarf intensiver Schutzmaßnahmen, denn er nimmt bedeutsamen Einfluss auf das Klima. Er reinigt die Luft und ist zugleich ein wirkungsvoller Sauerstofflieferant. Ebenso reguliert der Wald den Wasserhaushalt und wirkt erfolgreich gegen Erosion und dient gleichzeitig als wichtiger Windschutz. Außerdem liefert er nachwachsende Rohstoffe und Brennstoff für die Holzindustrie. Uns Menschen kommt der Wald als besonderer Ort der Erholung zugute, der zusätzlich sogar unsere Gesundheit positiv beeinflussen kann.

Intensive Nutzung fördert Artensterben

Alte Buchenwaldbestände und Mischwälder sind besonders wertvoll. Sie dienen unzähligen bedrohten Tier- und Pflanzenarten als unentbehrlicher und einzigartiger Lebensraum. ... weiterlesen

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Hornissenschwebfliege

Naturgärten sind nachhaltig und für Tiere und Insekten wichtiger Lebensraum. Aufgeräumte Landschaften und sterile Einheitsgärten mögen sie hingegen nicht. Ein blühender Naturgarten ist aber auch für den menschlichen Betrachter eine Augenweide, die Freude schenkt. Außerdem vereint ökologisches Gärtnern Umwelt- und Naturschutz und leistet einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung beziehungsweise Schaffung der biologischen Vielfalt. Deswegen sollte die Förderung von Artenvielfalt nicht nur als ein Anliegen von Umweltverbänden und Naturschutzorganisationen angesehen werden. Denn ohne großen Aufwand lassen sich auch im eigenen Garten wahre Natur-Oasen schaffen. Ökologisch Gärtnern ist nämlich nicht schwer!

Einen Naturgarten anlegen: Einfache Mittel – große Wirkung

Mit ein bisschen Fleiß, Geschick und Kreativität kann das Abenteuer Ökogarten beginnen. Anstatt auf langweiligen Rasen mit vorherrschendem Einheitsgrün zu setzen, kann man sich durch Sähen einer Naturwiese weitaus abwechslungsreichere Blickfänge schaffen. ... weiterlesen

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Der Luchs - Wildtier des Jahres 2011
FOTO: © iStockphoto / Andyworks

Der Luchs wurde in Deutschland einst stark verfolgt und vor ca. hundert Jahren durch den Menschen gnadenlos ausgerottet. Zum einen wurde die Großkatze mit den markanten Pinselohren und dem auffallend kurzen Stummelschwanz als Jagdschädling und Beutekonkurrent angesehen, andererseits wurde dem Luchs sein hübsch gezeichnetes Fell zum Verhängnis und galt damals als begehrte Jagdtrophäe. Zur Freude vieler Umwelt- und Naturschützer erobert sich der scheue Jäger einst verlorenes Territorium auf leisen Samtpfoten in unseren Breiten zunehmend zurück.

Naturnahe Wälder fördern Artenvielfalt

Luchse benötigen weitläufige und naturnahe Wälder mit dichtem Unterholz, gerne mit felsigen Hängen, so dass sie u. a. im Harz, Pfälzerwald, Spessart, Böhmerwald, Bayrischen Wald, Fichtelgebirge, Schwarzwald und in der Sächsischen Schweiz wieder vereinzelt durch die Wälder streifen. ... weiterlesen