Heilpflanzen

Unter Heilpflanzen versteht man Pflanzen, die aufgrund ihres Gehalts an Wirkstoffen in der Pflanzenheilkunde zur Linderung oder zur Heilung von Krankheiten verwendet werden. Zu den Arzneipflanzen werden auch Drogen und Giftpflanzen gezählt.

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Hokkaidokürbisse sind schmackhafte Speisekürbisse

Kürbisse sind nicht nur als Spukgesicht zu Halloween ein Renner, sie haben weitaus mehr zu bieten und sind auch kulinarisch ein Schmaus. Kürbisse können mit einer erstaunlichen Sortenvielfalt aufwarten, denn es gibt mehrere Hundert verschiedene Kürbisarten. Zu Halloween erleben sie jedes Jahr einen regelrechten Boom und haben ihre Hochsaison. Alljährlich finden im Herbst zahlreiche Wettbewerbe und Kürbis-Meisterschaften statt, wer den größten und schwersten gezüchtet hat. ... weiterlesen

Die Blüte der Herbstzeitlose erinnert an Krokusse.

Die Herbstzeitlose, Colchicum autumnale, ist ein hochgiftiges krokusähnliches Zwiebelgewächs aus der Familie der Zeitlosengewächse (Colchicaceae), das ursprünglich in Asien und im Mittelmeerraum beheimatet ist. Wie bereits ihr Name verrät, blühen Herbstzeitlose im Gegensatz zu Krokussen, im Herbst. Als Standort bevorzugt die Herbstzeitlose Feuchtwiesen und Auwälder, wo die zartrosa bis violett blühende Schönheit, von August bis Oktober ihren anmutigen Charme verbreitet. In der Blütezeit ist die Herbstzeitlose nur ohne Blätter in der Natur anzufinden. Die lanzettlichen, tulpenähnlichen Blätter werden erst im folgenden Frühjahr mitsamt Fruchtkapsel ausgebildet. ... weiterlesen

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Basilikum zählt zur Familie der Lippenblütlergewächse

Kraut der Könige
Basilikum ist ursprünglich in Asien beheimatet und gehört genau wie Thymian, Lavendel, Rosmarin und Salbei zur Familie der Lippenblütler. Namensgebend für Lippenblütengewächse sind ihre charakteristischen Blüten, die aus Ober- und Unterlippen bestehen. Basilikum ist frostempfindlich und wächst daher in unseren Breiten nur einjährig in der warmen Jahreszeit im Freien. Im Gegensatz dazu ist Basilikum hitzeverträglich und gedeiht als Wildpflanze prächtig in trockenem sonnigem Klima, weswegen Basilikum hauptsächlich im Mittelmeerraum anzufinden ist. ... weiterlesen

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Der Fingerhut ist in allen Teilen stark giftig!

Der Fingerhut - Digitalis purpurea - ist in ganz Europa sowie in Nordafrika und Asien verbreitet. Er gedeiht auf leicht säuerlichen Böden und bevorzugt halbschattige Waldlichtungen, Waldränder, Abhänge und Moorlandschaften als Standort. Mit seinen auffallenden Blütentrauben ist der Fingerhut Anziehungsmagnet für Hummeln, die die 3 - 5 cm großen, nach unten hängenden glockigen Blütenkelche, emsig bestäuben. ... weiterlesen

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Bärlauchblüte

Bärlauch erfreut sich seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit und erlebt einen regelrechten Boom. Bärlauch ist vielseitig und begeistert als Heilpflanze, Wildgemüse und ebenfalls als Gartenpflanze. Im Frühjahr ist er in schattigen Laubwäldern mit feuchten Bodenverhältnissen anzufinden. Bärlauch ist recht robust und bildet gerne in Massen großflächige Blütenteppiche aus.

Vorsicht beim Sammeln von Waldknoblauch

Seine hübschen weißen Blüten verströmen im April und Mai einen unverkennbaren knoblauchähnlichen Duft, weswegen man Bärlauch gerne auch als Waldknoblauch oder Wildknoblauch bezeichnet. Ernten sollte man das schmackhafte Wildgemüse am besten vor der Blüte. ... weiterlesen

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Thymian - Heilpflanze

Thymian (Thymus vulgaris) ist eine widerstandsfähige Wildpflanze aus der Familie der Lippenblütengewäschse und ist rund um das Mittelmeer beheimatet. Thymian wurde bereits von den Griechen in der Antike für seine besonderen Heilkräfte hoch geschätzt. Der intensive Duft wirkt bakterienhemmend und tötet außerdem Viren ab. Deswegen dient Thymian als wichtige Medizin bei Asthma und Erkältungskrankheiten sowie bei Husten und Bronchitis. Darüber hinaus ist Thymian eine attraktive Gartenpflanze und beliebter Anziehungspunkt für Insekten. In der Küche ist Thymian für sein schmackhaftes Aroma sehr beliebt.

Medizin in der Naturheilkunde

Sogar Hildegard von Bingen wusste die herausragenden Heilkräfte von Thymian für die Behandlung von Asthma, Husten und Keuchhusten zu schätzen. In der Naturheilkunde gilt Thymian auch heute auf Grund der herausragenden Wirkstoffe als bedeutungsvolle Heilpflanze und findet breitgefächerte Verwendung. ... weiterlesen

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Hornissenschwebfliege

Naturgärten sind nachhaltig und für Tiere und Insekten wichtiger Lebensraum. Aufgeräumte Landschaften und sterile Einheitsgärten mögen sie hingegen nicht. Ein blühender Naturgarten ist aber auch für den menschlichen Betrachter eine Augenweide, die Freude schenkt. Außerdem vereint ökologisches Gärtnern Umwelt- und Naturschutz und leistet einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung beziehungsweise Schaffung der biologischen Vielfalt. Deswegen sollte die Förderung von Artenvielfalt nicht nur als ein Anliegen von Umweltverbänden und Naturschutzorganisationen angesehen werden. Denn ohne großen Aufwand lassen sich auch im eigenen Garten wahre Natur-Oasen schaffen. Ökologisch Gärtnern ist nämlich nicht schwer!

Einen Naturgarten anlegen: Einfache Mittel – große Wirkung

Mit ein bisschen Fleiß, Geschick und Kreativität kann das Abenteuer Ökogarten beginnen. Anstatt auf langweiligen Rasen mit vorherrschendem Einheitsgrün zu setzen, kann man sich durch Sähen einer Naturwiese weitaus abwechslungsreichere Blickfänge schaffen. ... weiterlesen

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Sanddorn: Heilpflanze reich an Vitaminen und Mineralien

Sanddorn (Hippophae rhamnoides L.) ist ein sommergrüner baumartiger Strauch aus der Familie der Ölweidengewächse, der eine Höhe von ca. 5 Metern erreichen kann. Die Blätter des Sanddorns sind schmal und spitz zulaufend und von weidenähnlichem Charakter. Sie sind blass grün bis silbrig gefärbt. Die verästelt wachsenden und dornigen Sträucher sind weit verbreitet und in Europa und Asien anzufinden. Sanddorn gedeiht gut auf steinigen, sandigen und sehr stickstoffarmen Böden, gerne an Flussauen und Kiesufern, auf Grünflächen, am Meer und sogar an Bächen im Hochgebirge. Die farbenfrohen gelblichen bis orangefarbenen Beeren werden erst im Spätsommer ausgebildet. Sie sind wahre Vitamin-C-Bomben und liefern gesunde Pflanzenpower aus dem Garten der Natur.

Reich an Vitaminen und Mineralstoffen

Sanddornbeeren zählen zu den Schein-Steinfrüchten und sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Neben seinem außergewöhnlich hohen Gehalt an Vitamin C kann Sanddorn mit Provitamin A, verschiedenen B-Vitaminen, den Vitaminen E und F sowie weiteren wertvollen Substanzen und Mineralstoffen aufwarten und ist deshalb eine erstklassige Heilpflanze. ... weiterlesen

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Raus bei jedem Wetter!

Immunsystem stärken

Achtet man das ganze Jahr über auf eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, am besten aus biologischem Anbau, und gönnt dem Körper kontinuierlich ausreichend Bewegung, am besten an der frischen Luft, leistet man dem Immunsystem sicherlich gute Dienste. Experten raten bekanntlich dazu bei jedem Wetter rauszugehen, um das Immunsystem zu trainieren. Nach dem Motto „Es gibt es kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung“. An diesem Sprichwort scheint etwas Wahres dran zu sein. Regelmäßige Wechselduschen sind vermutlich ebenfalls kein Fehler, um sich fit zu halten und Erkältungen vorzubeugen.

Thymian und Salbei: bewährte Heilpflanzen gegen Husten – Halsweh – Heiserkeit

In der Erkältungszeit ist es empfehlenswert auf Händeschütteln zu verzichten und sich die Hände ebenfalls häufig zu waschen. Vorbeugend, oder wenn eine Erkältung gerade erst im Anmarsch ist, verlasse ich mich gerne auf bewährte Heilpflanzen aus der Apotheke der Natur. Thymian und Salbei helfen mir dabei persönlich erstaunlich gut. Diese beiden Heilkräuter haben bei mir bisher immer recht positive und heilende Effekte gegen Husten, Halsweh und Heiserkeit erzielt.
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Blätter im Frost

Nasskaltes Wetter und trockene Heizungsluft tragen alle Jahre wieder dazu bei, sich eine heftige Erkältung einzufangen. Parallel dazu bereitet die Erkältungszeit Apotheken und der Pharmaindustrie satte Gewinne, denn das Geschäft mit freiverkäuflichen Medikamenten gegen Erkältungen sowie mit Vitaminpillen floriert in der kalten Jahreszeit und beschert ihnen himmlische Umsätze. Dabei stehen Vitaminpillen immer wieder in der Kritik, der Gesundheit mehr zu schaden als zu nutzen. Medikamente gegen Erkältungen schneiden ebenfalls bei Untersuchungen häufig schlecht ab.

Hinzu kommt, dass enthaltener Alkohol und weitere Inhaltsstoffe in Medikamenten gegen Erkältungen die Gesundheit sogar unnötig belasten können. Denn viele der rezeptfrei angebotenen Erkältungsmittel sind Kombinationspräparate mit verschiedenen Wirkstoffen, die gegen Schmerzen, Fieber und manche sogar gleichzeitig bei verstopfter Nase helfen sollen. Oftmals beeinträchtigen sich diese jedoch die Gesundheit und behindern die Wirkung der einzelnen Inhaltsstoffe sogar gegenseitig. ... weiterlesen

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Thymian - Heilpflanze

In der kalten Jahreszeit haben Viren wieder leichtes Spiel und ehe man sich versieht, hat man sich eine Erkältung eingefangen. Nasskaltes Wetter und trockene Heizungsluft erhöhen das Erkältungsrisiko ungemein. Alle Jahre wieder rüsten die Apotheken nun ihr Sortiment an Grippemittel und Medikamenten gegen Husten und Erkältungskrankheiten mächtig auf. Für Apotheken sowie Pharmaindustrie bedeutet die Erkältungszeit ein lohnendes Milliardengeschäft.

Experten stellen freiverkäuflichen Medikamenten gegen Husten, Schnupfen und Halsweh zumeist kein gutes Zeugnis aus. Das mäßige Abschneiden beruht häufig auf Grund der fragwürdigen Wirkung und ebenfalls wegen zahlreicher Inhaltsstoffe, die die Gesundheit zusätzlich belasten können.

Vorbeugen und Heilen

Dass Erkältungsmittel aus der Apotheke häufig keine Wirkung zeigen und oftmals unliebsame Nebenwirkungen mit sich bringen, ist leider auch meine persönliche Erfahrung. Deswegen halte ich bei Husten sowie Entzündungen der oberen Atemwege einer in der Naturheilkunde sehr geschätzten Heilpflanze die Treue, und das ist der echte Thymian (Thymus vulgaris). ... weiterlesen

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Biene im Anflug auf Heilpflanze

Beliebt in Küche, Natur und Garten

In der Küche verleiht Salbei mit seinem einzigartigen Aroma vielerlei Speisen das gewisse Etwas. Durch den intensiv verströmenden Duft wird Salbei in der Natur wie auch im Garten zum magischen Anziehungspunkt für Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und zahlreiche weitere Insekten. Auf Grund der attraktiven violett-blauen Blüten ist Salbei als Gartenpflanze sehr beliebt. Im Mittelmeerraum gedeiht Salbei besonders prächtig. Idealerweise erntet man Salbei kurz vor der Blüte, denn dann sind die wertvollen Inhaltsstoffe in den samtig-pelzigen Blättern besonders konzentriert vorhanden.

Juwel in der Naturheilkunde

Salbei dient nicht nur als schmackhaftes Küchenkraut, sondern kann mit weiteren herausragenden Fähigkeiten aufwarten. Denn Salbei zählt wie Thymian zu den Lippenblütengewächsen und ist nahezu ein Alleskönner in der Naturheilkunde. Bereits die Alten Ägypter und die Griechen wussten die außergewöhnlichen Heilkräfte des Salbeis zu schätzen. Auch im Mittelalter wurde Salbei als wirkungsvolle Heilpflanze und Naturmedizin sehr geachtet.
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