Natur

Die Natur ist die Gesamtheit an nicht von Menschenhand Geschaffenen organischen und anorganischen Erscheinungen in unserer Umwelt wie Pflanzen, Tieren, Lebewesen, Gewässer, Gestein. Die Natur ist der Garten des Lebens!

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Der Stieglitz (Carduelis carduelis) wird auch Distelfink genannt.
FOTO: © Ingeborg Kaiser

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) gehört zur Familie der Finken und wird auch Distelfink genannt. Er ist etwas kleiner als ein Sperling und von schlanker Gestalt. Der Stieglitz zählt zu den farbenprächtigsten Singvögeln in Europa. Die intensiv rote Gesichtsmaske und der restlich weiß und schwarz gefiederte Kopf sowie seine hellbraune Rückenfärbung mit den kontrastreichen leuchtend gelb und schwarzen Flügeln und dem weißem Bürzel, verleihen dem Distelfink ein ungewöhnliches Aussehen in der Vogelwelt. ... weiterlesen

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Maronen sind gesund und lecker!

Edelkastanien gehören zur Familie der Buchengewächse. Ihre Früchte werden auch als Esskastanien oder Maronen bezeichnet und zählen zur Gattung der Nüsse. Im Wald und in der Natur werden die Früchte der Esskastanien, die in Mitteleuropa das stattliche Alter von über 500 Jahren erreichen können, durch zahlreiche Tiere verbreitet. ... weiterlesen

Die Blüte der Herbstzeitlose erinnert an Krokusse.

Die Herbstzeitlose, Colchicum autumnale, ist ein hochgiftiges krokusähnliches Zwiebelgewächs aus der Familie der Zeitlosengewächse (Colchicaceae), das ursprünglich in Asien und im Mittelmeerraum beheimatet ist. Wie bereits ihr Name verrät, blühen Herbstzeitlose im Gegensatz zu Krokussen, im Herbst. Als Standort bevorzugt die Herbstzeitlose Feuchtwiesen und Auwälder, wo die zartrosa bis violett blühende Schönheit, von August bis Oktober ihren anmutigen Charme verbreitet. In der Blütezeit ist die Herbstzeitlose nur ohne Blätter in der Natur anzufinden. Die lanzettlichen, tulpenähnlichen Blätter werden erst im folgenden Frühjahr mitsamt Fruchtkapsel ausgebildet. ... weiterlesen

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Fliegenpilze sind giftig, mitunter tödlich giftig.

Pilze sind geheimnisvolle und faszinierende Wesen, denn sie sind weder Tieren noch Pflanzen zuzuordnen, sondern bilden in der Natur ein eigenständiges Reich. Neben der bekannten Form mit Stil und Hut, überraschen Pilze häufig mit bizarren und kuriosen Gebilden und verzaubern ihr Umfeld mit ihrem einzigartigen Charme. Pilze sind nicht nur im Wald, sondern auch auf Feldern, Wiesen und sogar im Garten anzufinden. Allerdings sind Pilze als Schimmelbefall auf Gartenpflanzen, an Lebensmittel sowie im Wohnumfeld ungern gesehen. ... weiterlesen

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Basilikum zählt zur Familie der Lippenblütlergewächse

Kraut der Könige
Basilikum ist ursprünglich in Asien beheimatet und gehört genau wie Thymian, Lavendel, Rosmarin und Salbei zur Familie der Lippenblütler. Namensgebend für Lippenblütengewächse sind ihre charakteristischen Blüten, die aus Ober- und Unterlippen bestehen. Basilikum ist frostempfindlich und wächst daher in unseren Breiten nur einjährig in der warmen Jahreszeit im Freien. Im Gegensatz dazu ist Basilikum hitzeverträglich und gedeiht als Wildpflanze prächtig in trockenem sonnigem Klima, weswegen Basilikum hauptsächlich im Mittelmeerraum anzufinden ist. ... weiterlesen

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Blauschwarze Holzbiene - Xylocopa violacea

Die Blauschwarze Holzbiene ist eine imposante Erscheinung im Reich der Insekten. Die Größe und ihr stattlicher Körperbau legen die Vermutung nahe, es handele sich bei der blauschwarz-schillernden Schönheit um eine Hummel. Sie ist jedoch die größte Wildbienenart in Deutschland. Die Blauschwarze Holzbiene ist im Bestand gefährdet und wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten geführt. ... weiterlesen

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Bald starten die Weißstörche die Reise in ihr Winterquartier in den Süden.

Wenn Nesthocker flügge werden

Während von Storchenjungen noch bis vor Kurzem permanent das Nest gehütet wurde und sie von ihren Eltern den „Tisch“ mit mancher Leckerei gedeckt bekamen, zeigen sich Storchennester nunmehr immer häufiger verlassen, so auch in Bingen-Gaulsheim, denn die Jungen sind flügge geworden. Nach wochenlangem Training zur Stärkung ihrer Flügel, ist der Jungfernflug für die Jungstörche bereits Geschichte. ... weiterlesen

Widderchen gibt es weltweit in zahlreichen Arten.

Für all diejenigen, die im Raum Rheinhessen noch auf der Suche nach einem Ausflugsziel für das kommende Wochenende sind, könnte die am Sonntag, dem 16. August, stattfindende Tagfalter-Exkursion des BUND für Umwelt und Naturschutz, möglicherweise genau das Richtige sein.

Schmetterlinge und Raupen beobachten

Veranstalter der Wanderung im ehemaligen Kalksteinbruch Rosengarten bei Gundersheim, ist die BUND-Kreisgruppe Wonnegau. ... weiterlesen

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Wildbienen und Honigbienen lieben Lavendel!

Dank seiner günstigen geographischen Lage zählt Rheinhessen zu den wärmsten Landstrichen Deutschlands. Das milde und trockene Klima zwischen Bingen, Mainz, Alzey und Worms, begünstigt den Obst- und Weinbau in der rheinland-pfälzischen Region. Die klimatischen Bedingungen bieten an sich ideale Lebensbedingungen für Wildbienen und weitere blütenbesuchende und wärmeliebende Insekten. ... weiterlesen

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Feldhasen beim Wettlauf
FOTO: Grey59 / pixelio.de

Feldhasen gehören zur Familie der Säugetiere und sind nicht mit den Nagetieren verwandt. Mit wissenschaftlichem Namen werden sie als Lepus europaeus bezeichnet. Ihre langen markanten Ohren mit den schwarzen Spitzen, haben eine Länge von bis zu 15 cm. Damit sehen sie nicht nur hübsch aus, sondern können auch außerordentlich gut hören. Feldhasen erreichen eine ungefähre Körperlänge von 70 cm und ein Gewicht von 3 bis 6 kg. Ihr ca. 6 bis 13 cm langer Schwanz hat eine dunkle Oberseite, währenddessen die Unterseite mit weißem Fell versehen ist. ... weiterlesen

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Der Fingerhut ist in allen Teilen stark giftig!

Der Fingerhut - Digitalis purpurea - ist in ganz Europa sowie in Nordafrika und Asien verbreitet. Er gedeiht auf leicht säuerlichen Böden und bevorzugt halbschattige Waldlichtungen, Waldränder, Abhänge und Moorlandschaften als Standort. Mit seinen auffallenden Blütentrauben ist der Fingerhut Anziehungsmagnet für Hummeln, die die 3 - 5 cm großen, nach unten hängenden glockigen Blütenkelche, emsig bestäuben. ... weiterlesen

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Libelle am Biotop

Libellen sind nicht nur herausragende Flugkünstler, sie können mit vielen weiteren erstaunlichen Besonderheiten aufwarten. Die erfolgreichen Insektenjäger können, entgegen dem weitverbreitendem Glauben, nicht stechen. Libellen haben sechs Beine. Ihre großartige Anpassungsfähigkeit ermöglicht ihnen eine fast weitweite Verbreitung. Libellen sind unter den Insekten faszinierende Juwele, denn sie schillern in sämtlichen Regenbogenfarben. ... weiterlesen

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Der Feldhamster ist akut vom Aussterben bedroht.
FOTO: © iStockphoto / GlobalP

Der Feldhamster gehört zur Familie der Nagetiere und wurde früher als Plage angesehen, da er so zahlreich vorkam. Früher wurden sogar Kopfprämien ausgesetzt, um die Bestände zu reduzieren. Kaum zu glauben, aber auch Kinder wurden an der Hetzjagd auf die hübschen Feldbewohner mit eingebunden. Vor dem Einsatz an Gift schreckte man ebenfalls nicht zurück, um den Eichhörnchen-großen Nager zu bekämpfen. ... weiterlesen

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Hummel in schwarz-gelb gestreiftem Pelz

Hummeln sind hübsche Brummer im gestreiften Pelz und bedeutungsvolle Blütenbestäuber. Wenn die ersten Frühlingsblüher die Natur im bunten Kleid erscheinen lassen, sind die fleißigen Nützlinge auch schon unterwegs und besuchen bereits ab einer Temperatur von 6 Grad munter Krokusse & Co.. Auf Wiesen, Feldern, in Wäldern wie auch in unseren Gärten, fliegen Hummeln rund 450 Blüten täglich an, was rund dreimal so viel ist, wie Honigbienen. ... weiterlesen

Der Turmfalke: Vogel des Jahres 2007

Turmfalken (Falco tinnunculus) sind die in Europa am häufigsten vorkommende Falkenart. Allerdings sind die Bestände der anpassungsfähigen Greifvögel in manchen europäischen Ländern durch die intensiv betriebene Landwirtschaft spürbar zurückgegangen. Außerdem kommen Turmfalken quasi auf allen Kontinenten vor, wobei es zahlreiche Unterarten von ihnen gibt. Der Turmfalke war Vogel des Jahres 2007. ... weiterlesen

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Storchenjungen im Nest

Bornheim. Dieses Wochenende werden in Rheinland-Pfalz 25 Jungstörche mit Satelliten-Sendern ausgestattet. Mit diesem bisher erstmaligen und möglicherweise einmaligen Projekt, möchte die Aktion PfalzStorch e.V. in Bornheim, in Zusammenarbeit mit der >Vogelwarte Radolfzell, die Flugrouten der Störche erforschen und mehr über ihre gefährliche Reise in die Winterquartiere in Erfahrung bringen. Denn von den am Ende des Sommers gen Süden startenden rheinland-pfälzischen Störchen, kehrt durchschnittlich nur etwa ein Drittel im nächsten Frühjahr zurück. ... weiterlesen

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Die Kuckucks-Lichtnelke ist in der Natur immer seltener anzufinden.

Am 13. Juni 2015 laden GEO und der BUND wieder zum GEO-Tag der Artenvielfalt ein. Bereits zum 17. Mal sind Umwelt- und Naturfreunde in Europa aufgerufen, die Natur in einem selbst gewählten Terrain zu erkunden und innerhalb 24 Stunden möglichst viele Tier- und Pflanzenarten zu entdecken und zu dokumentieren. Suchen kann man überall im Freien, beispielsweise in Parks, am Flussufer oder im eigenen Garten. ... weiterlesen

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Taubenschwänzchen im Schwirrflug am Sommerflieder

Schmetterlinge zählen wohl zu den beliebtesten Insektenarten in der Bevölkerung. Ihnen in der Natur beim Umherflattern und Nektar tanken auf Blüten zuzusehen, ist ein wohltuender Anblick und bereitet Freude, denn mit ihrer Leichtigkeit und Farbenpracht, verzaubern sie unsere Sinne. Schmetterlinge gibt es in großer Vielfalt in unzähligen Farben und Formen sowie in unterschiedlichen Arten. In Deutschland sind rund 3.700 Schmetterlingsarten anzufinden. ... weiterlesen

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Hummel flieg!

Nachhaltigkeit im Garten begünstigt die biologische Vielfalt
Natürliches und nachhaltiges Gärtnern erfreut sich wachsender Beliebtheit, was als äußerst lobenswert anzusehen ist. Denn mit einem Naturgarten schafft man ein ökologisches Gleichgewicht und leistet aktiven Umwelt- und Naturschutz im eigenen Umfeld. Im Biogarten sind chemische Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger genauso verpönt wie andere umweltbelastende Einflüsse. ... weiterlesen