Tiere

Die Tierwelt auf unserer Erde wird auch als Fauna bezeichnet.

3 Kommentare

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) wird auch Distelfink genannt.
FOTO: © Ingeborg Kaiser

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) gehört zur Familie der Finken und wird auch Distelfink genannt. Er ist etwas kleiner als ein Sperling und von schlanker Gestalt. Der Stieglitz zählt zu den farbenprächtigsten Singvögeln in Europa. Die intensiv rote Gesichtsmaske und der restlich weiß und schwarz gefiederte Kopf sowie seine hellbraune Rückenfärbung mit den kontrastreichen leuchtend gelb und schwarzen Flügeln und dem weißem Bürzel, verleihen dem Distelfink ein ungewöhnliches Aussehen in der Vogelwelt. ... weiterlesen

1 Kommentar

Blauschwarze Holzbiene - Xylocopa violacea

Die Blauschwarze Holzbiene ist eine imposante Erscheinung im Reich der Insekten. Die Größe und ihr stattlicher Körperbau legen die Vermutung nahe, es handele sich bei der blauschwarz-schillernden Schönheit um eine Hummel. Sie ist jedoch die größte Wildbienenart in Deutschland. Die Blauschwarze Holzbiene ist im Bestand gefährdet und wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten geführt. ... weiterlesen

2 Kommentare

Bald starten die Weißstörche die Reise in ihr Winterquartier in den Süden.

Wenn Nesthocker flügge werden

Während von Storchenjungen noch bis vor Kurzem permanent das Nest gehütet wurde und sie von ihren Eltern den „Tisch“ mit mancher Leckerei gedeckt bekamen, zeigen sich Storchennester nunmehr immer häufiger verlassen, so auch in Bingen-Gaulsheim, denn die Jungen sind flügge geworden. Nach wochenlangem Training zur Stärkung ihrer Flügel, ist der Jungfernflug für die Jungstörche bereits Geschichte. ... weiterlesen

1 Kommentar

Feldhasen beim Wettlauf
FOTO: Grey59 / pixelio.de

Feldhasen gehören zur Familie der Säugetiere und sind nicht mit den Nagetieren verwandt. Mit wissenschaftlichem Namen werden sie als Lepus europaeus bezeichnet. Ihre langen markanten Ohren mit den schwarzen Spitzen, haben eine Länge von bis zu 15 cm. Damit sehen sie nicht nur hübsch aus, sondern können auch außerordentlich gut hören. Feldhasen erreichen eine ungefähre Körperlänge von 70 cm und ein Gewicht von 3 bis 6 kg. Ihr ca. 6 bis 13 cm langer Schwanz hat eine dunkle Oberseite, währenddessen die Unterseite mit weißem Fell versehen ist. ... weiterlesen

1 Kommentar

Igel sind Insektenfresser.

Statt im Garten zur chemischen Keule zu greifen, um Schädlinge im Zaum zu halten, hat die Natur so manchen nachhaltigen Trumpf parat. Natürliche Pflanzenschutzmittel sind nicht nur umweltfreundlich, sondern ebenfalls äußerst wirkungsvoll. Zudem geht in einem Naturgarten, mit Versteckmöglichkeiten und anderen Habitaten für Tiere und Nützlinge, vieles fast von ganz alleine. ... weiterlesen

1 Kommentar

Libelle am Biotop

Libellen sind nicht nur herausragende Flugkünstler, sie können mit vielen weiteren erstaunlichen Besonderheiten aufwarten. Die erfolgreichen Insektenjäger können, entgegen dem weitverbreitendem Glauben, nicht stechen. Libellen haben sechs Beine. Ihre großartige Anpassungsfähigkeit ermöglicht ihnen eine fast weitweite Verbreitung. Libellen sind unter den Insekten faszinierende Juwele, denn sie schillern in sämtlichen Regenbogenfarben. ... weiterlesen

4 Kommentare

Der Feldhamster ist akut vom Aussterben bedroht.
FOTO: © iStockphoto / GlobalP

Der Feldhamster gehört zur Familie der Nagetiere und wurde früher als Plage angesehen, da er so zahlreich vorkam. Früher wurden sogar Kopfprämien ausgesetzt, um die Bestände zu reduzieren. Kaum zu glauben, aber auch Kinder wurden an der Hetzjagd auf die hübschen Feldbewohner mit eingebunden. Vor dem Einsatz an Gift schreckte man ebenfalls nicht zurück, um den Eichhörnchen-großen Nager zu bekämpfen. ... weiterlesen

3 Kommentare

Hummel in schwarz-gelb gestreiftem Pelz

Hummeln sind hübsche Brummer im gestreiften Pelz und bedeutungsvolle Blütenbestäuber. Wenn die ersten Frühlingsblüher die Natur im bunten Kleid erscheinen lassen, sind die fleißigen Nützlinge auch schon unterwegs und besuchen bereits ab einer Temperatur von 6 Grad munter Krokusse & Co.. Auf Wiesen, Feldern, in Wäldern wie auch in unseren Gärten, fliegen Hummeln rund 450 Blüten täglich an, was rund dreimal so viel ist, wie Honigbienen. ... weiterlesen

Der Turmfalke: Vogel des Jahres 2007

Turmfalken (Falco tinnunculus) sind die in Europa am häufigsten vorkommende Falkenart. Allerdings sind die Bestände der anpassungsfähigen Greifvögel in manchen europäischen Ländern durch die intensiv betriebene Landwirtschaft spürbar zurückgegangen. Außerdem kommen Turmfalken quasi auf allen Kontinenten vor, wobei es zahlreiche Unterarten von ihnen gibt. Der Turmfalke war Vogel des Jahres 2007. ... weiterlesen

2 Kommentare

Storchenjungen im Nest

Bornheim. Dieses Wochenende werden in Rheinland-Pfalz 25 Jungstörche mit Satelliten-Sendern ausgestattet. Mit diesem bisher erstmaligen und möglicherweise einmaligen Projekt, möchte die Aktion PfalzStorch e.V. in Bornheim, in Zusammenarbeit mit der >Vogelwarte Radolfzell, die Flugrouten der Störche erforschen und mehr über ihre gefährliche Reise in die Winterquartiere in Erfahrung bringen. Denn von den am Ende des Sommers gen Süden startenden rheinland-pfälzischen Störchen, kehrt durchschnittlich nur etwa ein Drittel im nächsten Frühjahr zurück. ... weiterlesen

2 Kommentare

Taubenschwänzchen im Schwirrflug am Sommerflieder

Schmetterlinge zählen wohl zu den beliebtesten Insektenarten in der Bevölkerung. Ihnen in der Natur beim Umherflattern und Nektar tanken auf Blüten zuzusehen, ist ein wohltuender Anblick und bereitet Freude, denn mit ihrer Leichtigkeit und Farbenpracht, verzaubern sie unsere Sinne. Schmetterlinge gibt es in großer Vielfalt in unzähligen Farben und Formen sowie in unterschiedlichen Arten. In Deutschland sind rund 3.700 Schmetterlingsarten anzufinden. ... weiterlesen

2 Kommentare

Prachtlibelle beim Vertilgen von Insekten

Libellen sind zauberhafte Wesen von anmutender Schönheit. Sie bevölkern die Erde bereits seit Millionen von Jahren und sind sehr anpassungsfähig. In ihrer Entwicklung haben sie sich kaum verändert, sie sind lediglich kleiner geworden. Libellen sind erfolgreiche Jäger und zählen zu den Raubinsekten. Die Natur hat die hübschen Fluginsekten mit herausragenden Fähigkeiten ausgestattet. Besonders auffallend sind ihre brillanten Flugkünste. Deswegen sind sie in der Insektenwelt auch die Akrobaten der Lüfte. ... weiterlesen

1 Kommentar

Weißstörche beim Klappern

Weißstörche sind anmutige und elegante Schreitvögel mit überwiegend weißem Gefieder, lediglich die Schwungfedern und Teile der Oberflügeldecken haben schwarze Federn. Ihre roten Schnäbel und die langen roten Stelzenbeine verleihen ihnen ein beeindruckendes Erscheinungsbild. Weißstörche gelten in der Bevölkerung als Glücksbringer und Frühlingsboten.

Die Rückkehr aus ihren südlichen Überwinterungsgebieten wird jedes Frühjahr von vielen Tier- und Naturfreunden sehnsüchtig erwartet. ... weiterlesen

7 Kommentare

Admiral ist ein Tagfalter

Einen insektenfreundlichen Garten anzulegen, ist aus ökologischer Sicht besonders wertvoll und für jeden Gartenfreund empfehlenswert. Denn eine abwechslungsreiche Blütenpracht erfreut nicht nur die Augen des Betrachters, sondern ist anziehend für eine Vielzahl von Insekten und lockt auch Schmetterlinge an.

Es erfüllt das Herz jeden Naturfreunds mit großer Freude, wenn Tiere einen Abstecher in den Garten einlegen. ... weiterlesen

4 Kommentare

Distelfink (Carduelis carduelis) am Futterturm

Auch in diesem Jahr locken NABU und LBV am zweiten Mai-Wochenende wieder zahlreiche Vogelfreunde ins Freie, um bei der „Stunde der Gartenvögel“ mitzumachen. Die bundesweite Vogelbeobachtung ist für viele Freunde der Natur schon ein liebgewonnenes Ritual. Mitmachen ist leicht und kann Jeder, gerne auch in geselliger Runde!

Einfach vom 8. Bis 10. Mai im Garten, auf Balkon und Terrasse oder in einem Park eine Stunde lang Vögel beobachten, Anzahl notieren und an die Umweltverbände melden. ... weiterlesen

Der Maikäfer gehört zur Familie der Blatthornkäfer

Unverhofft kommt oft! Diesen Satz habe ich früher gerne von meiner lieben Oma gehört und mag ihn heute auch noch sehr, denn es ist was Wahres dran. Häufig, wenn man an nichts Besonderes denkt, hält das Leben plötzlich Überraschungen bereit. Schön, wenn es sich dabei um positive Momente handelt, die den Tag versüßen und an die man sich gerne zurückerinnert.

Genau wie gestern bei diesem hübschen Burschen! ... weiterlesen

5 Kommentare

519px-Felis_silvestris_silvestris
FOTO: wikipedia.org: Michael Gäbler

Wildkatzen sind hübsche und äußerst scheue Waldbewohner, die großflächige zusammenhängende Waldgebiete und naturnahe Wiesenflächen zum Überleben benötigen. Die heutzutage allgemein voranschreitende Übernutzung der Natur durch die intensiv betriebene Land- und Forstwirtschaft, raubt unzähligen Wildtieren ihren natürlichen Lebensraum. Dies wirkt sich spürbar nachteilig auf ihren Aktionsradius sowie die Artenvielfalt aus. Die europäische Wildkatze galt in unseren Breiten jahrzehntelang als quasi ausgestorben. Auf Grund aufwändiger Wiederansiedlungsprojekte zahlreicher Umweltschutzorganisationen sind die seltenen „Wildtiger“ seit einigen Jahren dabei sich ihr einstiges Revier langsam wieder zurückzuerobern.

Grau getigert ist nicht gleich grau getigert – der feine Unterschied!

Auf den ersten Blick ähneln Wildkatzen mit ihrem grau bis bräunlich getigertem Fell sehr den Hauskatzen. ... weiterlesen

1 Kommentar

Der Luchs - Wildtier des Jahres 2011
FOTO: © iStockphoto / Andyworks

Der Luchs wurde in Deutschland einst stark verfolgt und vor ca. hundert Jahren durch den Menschen gnadenlos ausgerottet. Zum einen wurde die Großkatze mit den markanten Pinselohren und dem auffallend kurzen Stummelschwanz als Jagdschädling und Beutekonkurrent angesehen, andererseits wurde dem Luchs sein hübsch gezeichnetes Fell zum Verhängnis und galt damals als begehrte Jagdtrophäe. Zur Freude vieler Umwelt- und Naturschützer erobert sich der scheue Jäger einst verlorenes Territorium auf leisen Samtpfoten in unseren Breiten zunehmend zurück.

Naturnahe Wälder fördern Artenvielfalt

Luchse benötigen weitläufige und naturnahe Wälder mit dichtem Unterholz, gerne mit felsigen Hängen, so dass sie u. a. im Harz, Pfälzerwald, Spessart, Böhmerwald, Bayrischen Wald, Fichtelgebirge, Schwarzwald und in der Sächsischen Schweiz wieder vereinzelt durch die Wälder streifen. ... weiterlesen