Wald

Der Wald übernimmt vielfältige Funktionen in Natur und Umwelt und ist artenreicher Lebensraum für unzählige Lebewesen auf der Erde. Der Regenwald wird beispielsweise als grüne Lunge bezeichnet, was enorme die Bedeutung des Waldes widerspiegelt.

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ökologischer Weihnachtsbaum aus der Region

Einen Weihnachtsbaum zu stellen ist ein weit verbreiteter Weihnachtsbrauch, der bereits seit mehreren Hundert Jahren gepflegt wird. Seit Ende des 19. Jahrhunderts lässt das Symbol für neues Leben auch deutsche Wohnzimmer im festlichen Lichterglanz erstrahlen und schafft eine einzigartige Weihnachtsstimmung, die besonders Kinderaugen zum funkeln bringt. ... weiterlesen

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Maronen sind gesund und lecker!

Edelkastanien gehören zur Familie der Buchengewächse. Ihre Früchte werden auch als Esskastanien oder Maronen bezeichnet und zählen zur Gattung der Nüsse. Im Wald und in der Natur werden die Früchte der Esskastanien, die in Mitteleuropa das stattliche Alter von über 500 Jahren erreichen können, durch zahlreiche Tiere verbreitet. ... weiterlesen

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Steinpilze sind nicht nur schmackhaft sondern auch seht gesund.

Endlich ist es Herbst und der Wald lädt ein zum Pilze sammeln. In schier grenzenloser Vielfalt und in allen erdenklichen Varianten, Formen und Farben verzaubern Pilze nun wieder Wiesen und Wälder. Ob es ein gutes oder schlechtes Pilzjahr wird, ist stark vom Wetter abhängig. Wenn das Frühjahr eine gewisse Feuchtigkeit aufweist und ebenfalls im Spätsommer und Herbst feuchtwarmes Klima herrscht, sind beste Voraussetzungen für erfolgreiches Pilze sammeln gegeben. ... weiterlesen

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Fliegenpilze sind giftig, mitunter tödlich giftig.

Pilze sind geheimnisvolle und faszinierende Wesen, denn sie sind weder Tieren noch Pflanzen zuzuordnen, sondern bilden in der Natur ein eigenständiges Reich. Neben der bekannten Form mit Stil und Hut, überraschen Pilze häufig mit bizarren und kuriosen Gebilden und verzaubern ihr Umfeld mit ihrem einzigartigen Charme. Pilze sind nicht nur im Wald, sondern auch auf Feldern, Wiesen und sogar im Garten anzufinden. Allerdings sind Pilze als Schimmelbefall auf Gartenpflanzen, an Lebensmittel sowie im Wohnumfeld ungern gesehen. ... weiterlesen

Trockenheit und mangelnder Regen führen zu verstärkter Waldbrandgefahr!

Der Sommer 2015 läuft derzeit bei strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen zur Höchstform auf. Die sonnigen Tage bescheren allen „Wasserratten“ schöne Stunden im Schwimmbad oder am Badesee. Allerdings birgt die schöne Seite des Sommers auch ihre Schattenseiten. Landwirte und Winzer sehnen sich dringend Regen herbei, denn sie müssen ihre Felder und ihre Jungreben ständig wässern. ... weiterlesen

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Der Fingerhut ist in allen Teilen stark giftig!

Der Fingerhut - Digitalis purpurea - ist in ganz Europa sowie in Nordafrika und Asien verbreitet. Er gedeiht auf leicht säuerlichen Böden und bevorzugt halbschattige Waldlichtungen, Waldränder, Abhänge und Moorlandschaften als Standort. Mit seinen auffallenden Blütentrauben ist der Fingerhut Anziehungsmagnet für Hummeln, die die 3 - 5 cm großen, nach unten hängenden glockigen Blütenkelche, emsig bestäuben. ... weiterlesen

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Aussicht vom Erbeskopf, der höchsten Erhebnung in Rheinland-Pfalz

Nationalparkregion lädt zur dreitägigen Eröffnungsfeier ein
Endlich ist es so weit, nach mehr als dreijähriger Vorbereitungszeit geht der Nationalpark Hunsrück-Hochwald am Pfingstwochenende an den Start. Anlässlich des besonderen Ereignisses findet eine dreitägige Eröffnungsfeier statt. Zentraler Ort der Festlichkeiten ist das Hunsrückhaus am Erbeskopf. In einem buntgemischten Veranstaltungsprogramm wird die Nationalparkregion die Eigenarten des Schutzgebietes der Öffentlichkeit vorstellen. ... weiterlesen

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FOTO: © Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten - Mainz: www.nationalpark.rlp.de

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist der erste Nationalpark der beiden Bundesländer Rheinland-Pfalz und dem angrenzenden Saarland. Am Pfingstwochenende wird er mit einem dreitägigen Fest offiziell eröffnet. Das Nationalparksamt in Birkenfeld hat bereits am 17. März die Arbeit aufgenommen.

Zu den verantwortungsvollen Tätigkeiten der dort zukünftig arbeitenden Mitarbeiter zählt unter anderem die zeitnahe Umsetzung des international gültigen Qualitätskriteriums von Nationalparks. ... weiterlesen

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Bärlauchblüte

Bärlauch erfreut sich seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit und erlebt einen regelrechten Boom. Bärlauch ist vielseitig und begeistert als Heilpflanze, Wildgemüse und ebenfalls als Gartenpflanze. Im Frühjahr ist er in schattigen Laubwäldern mit feuchten Bodenverhältnissen anzufinden. Bärlauch ist recht robust und bildet gerne in Massen großflächige Blütenteppiche aus.

Vorsicht beim Sammeln von Waldknoblauch

Seine hübschen weißen Blüten verströmen im April und Mai einen unverkennbaren knoblauchähnlichen Duft, weswegen man Bärlauch gerne auch als Waldknoblauch oder Wildknoblauch bezeichnet. Ernten sollte man das schmackhafte Wildgemüse am besten vor der Blüte. ... weiterlesen

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Pilze

Die Gründung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald liegt einem Beschluss der rot-grünen Landesregierung 2011 zugrunde und hat bisher einen langen Weg der Entstehungsgeschichte zurückgelegt. Recht bald nach der Beschlussfassung zog man in Erwägung, das angestrebte Unterfangen in Zusammenarbeit mit dem Saarland anzugehen.

Dabei stand die Vereinbarkeit von Naturschutz und Wahrung der Interessen der dort lebenden Menschen im zentralen Mittelpunkt. Bei Informations-
veranstaltungen im Vorfeld, hatten die Bewohner der betreffenden Regionen die Gelegenheit ihre Fragen und Bedenken, Anregungen und Kritikpunkte bei intensiven Gesprächen mit Experten vorzubringen und abzuklären. ... weiterlesen

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FOTO: wikipedia.org: Michael Gäbler

Wildkatzen sind hübsche und äußerst scheue Waldbewohner, die großflächige zusammenhängende Waldgebiete und naturnahe Wiesenflächen zum Überleben benötigen. Die heutzutage allgemein voranschreitende Übernutzung der Natur durch die intensiv betriebene Land- und Forstwirtschaft, raubt unzähligen Wildtieren ihren natürlichen Lebensraum. Dies wirkt sich spürbar nachteilig auf ihren Aktionsradius sowie die Artenvielfalt aus. Die europäische Wildkatze galt in unseren Breiten jahrzehntelang als quasi ausgestorben. Auf Grund aufwändiger Wiederansiedlungsprojekte zahlreicher Umweltschutzorganisationen sind die seltenen „Wildtiger“ seit einigen Jahren dabei sich ihr einstiges Revier langsam wieder zurückzuerobern.

Grau getigert ist nicht gleich grau getigert – der feine Unterschied!

Auf den ersten Blick ähneln Wildkatzen mit ihrem grau bis bräunlich getigertem Fell sehr den Hauskatzen. ... weiterlesen

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Alter Baumstamm

Der Wald ist ein einzigartiges Ökosystem von unschätzbarem Wert und herausragenden Eigenschaften in der Natur. Als effektiver CO2-Speicher verdient der Wald besondere Aufmerksamkeit und bedarf intensiver Schutzmaßnahmen, denn er nimmt bedeutsamen Einfluss auf das Klima. Er reinigt die Luft und ist zugleich ein wirkungsvoller Sauerstofflieferant. Ebenso reguliert der Wald den Wasserhaushalt und wirkt erfolgreich gegen Erosion und dient gleichzeitig als wichtiger Windschutz. Außerdem liefert er nachwachsende Rohstoffe und Brennstoff für die Holzindustrie. Uns Menschen kommt der Wald als besonderer Ort der Erholung zugute, der zusätzlich sogar unsere Gesundheit positiv beeinflussen kann.

Intensive Nutzung fördert Artensterben

Alte Buchenwaldbestände und Mischwälder sind besonders wertvoll. Sie dienen unzähligen bedrohten Tier- und Pflanzenarten als unentbehrlicher und einzigartiger Lebensraum. ... weiterlesen

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Der Luchs - Wildtier des Jahres 2011
FOTO: © iStockphoto / Andyworks

Der Luchs wurde in Deutschland einst stark verfolgt und vor ca. hundert Jahren durch den Menschen gnadenlos ausgerottet. Zum einen wurde die Großkatze mit den markanten Pinselohren und dem auffallend kurzen Stummelschwanz als Jagdschädling und Beutekonkurrent angesehen, andererseits wurde dem Luchs sein hübsch gezeichnetes Fell zum Verhängnis und galt damals als begehrte Jagdtrophäe. Zur Freude vieler Umwelt- und Naturschützer erobert sich der scheue Jäger einst verlorenes Territorium auf leisen Samtpfoten in unseren Breiten zunehmend zurück.

Naturnahe Wälder fördern Artenvielfalt

Luchse benötigen weitläufige und naturnahe Wälder mit dichtem Unterholz, gerne mit felsigen Hängen, so dass sie u. a. im Harz, Pfälzerwald, Spessart, Böhmerwald, Bayrischen Wald, Fichtelgebirge, Schwarzwald und in der Sächsischen Schweiz wieder vereinzelt durch die Wälder streifen. ... weiterlesen

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Fingerhut - Waldblume und Heilfpflanze

Der Wald ist ein besonderer Ort der Ruhe, an dem man prima die Seele baumeln lassen und sich vom Alltag erholen kann. Ebenfalls bietet der Wald unzähligen Tier- und Pflanzenarten natürlichen Lebensraum, den es zu schützen und zu wahren gilt. Erfreulicherweise sind längst ausgestorbene Wildtiere seit einigen Jahren dabei, sich ihr einstiges Revier zurückzuerobern, wie beispiels- weise LuchseWölfe und Wildkatzen. Dies ist letztendlich auch der erfreuliche Lohn des ungebremsten und aufwändigen Engagements zahlreicher Umweltverbände und Naturschutzorganisationen sowie von Umwelt- und Naturschützern.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beim Spaziergang durch die sogenannte grüne Lunge unserer Natur kann man mit etwas Geduld und geschärften Sinnen die spezielle Schönheit des Waldes auf sich wirken lassen. Hier gibt es Interessantes und zum Teil auch Neues zu entdecken. ... weiterlesen

Tintenfischpilz mit Fliege

Der Tintenfischpilz – Auffallende Erscheinung im Reich der Pilze

Der Tintenfischpilz erregt durch sein einzigartiges Aussehen Aufsehen im Reich der Pilze, das ihm auch zu seinem Namen verhalf. Er entsteht aus einem sogenannten Hexenei, wie es beispielsweise auch bei der Stinkmorchel der Fall ist. Zunächst durchbricht der blass rote Fruchtkörper die Hülle des Hexeneis, der anfänglich in zusammenhängender Form nach oben wächst. Beim weiteren Wachstum lassen sich nach und nach drei bis sechs intensiv rot-gefärbte “Arme” erkennen, die mit der Zeit auseinanderwachsen . Diese werden im Durchschnitt 5 – 12 cm lang und erinnern im Aussehen  stark an Tentakel von Tintenfischen.

Kurioser Aaspilz aus fernen Ländern

Tintenfischpilze zählen nicht zu den einheimischen Pilzen. Sie sind ursprünglich in Australien und Südostasien beheimatet. Tintenfischpilze wurden vor ungefähr 50 Jahren nach Europa eingeschleppt und breiten sich seither zunehmend aus. Tintenfischpilze sind in Parkanlagen und gerne auch in Laubwäldern anzufinden.
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Hornissen: nützliche Insekten

Die intensiv betriebene Nutzung des Waldes führt in zunehmendem Ausmaß zu fast gänzlichem Fehlen von sogenanntem Totholz. Dabei ist Totholz nicht einfach nur bedeutungsloses totes Holz, ganz im Gegenteil. Es ist ökologisch überaus wertvoll und übernimmt wichtige Funktionen. Alte Bäume sowie Alt- und Totholz leisten einen unschätzbaren Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und bilden ein einzigartiges Biotop im Ökosystem Wald. Denn erst Totholz erhält den Wald am Leben!

Totholzinseln – Biotope der biologischen Vielfalt

Totholzinseln aus liegendem sowie stehendem Holz ziehen nicht nur viele Insektenarten und Kleinlebewesen an, sondern dienen zahlreichen weiteren Tier- und Pflanzenarten als unverzichtbares Terrain zum Überleben. Baumhöhlen sind unentbehrliche Versteckmöglichkeiten im Wald und werden als Unterschlupf und Schlafplatz dankbar angenommen. Spechte fühlen sich von alten und ausgehöhlten Bäumen magisch angezogen und nehmen sie gerne als Wohnung und zukünftige Kinderstube in Beschlag. ... weiterlesen

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Holzstapel im Wald

Die steigende Nachfrage nach dem vermeintlich ökologischen Brennstoff Holz führt zu Übernutzung der Natur und hat zur Folge, dass der Bedarf kaum noch gedeckt werden kann. Die Kapazitäten in Deutschlands Wäldern sind längst erreicht. Die Ökobilanz von Holz als Brennstoff gerät somit in die Schieflage, denn negative Folgen für das fragile Ökosystem Wald sind nicht von der Hand zu weisen. Heizen mit Holz verursacht zudem weitere negative Begleiterscheinungen. Durch falsches Bedienen und durch Billigöfen kommt es zu erheblicher Belastung mit Feinstaub, der Gesundheit und Umwelt schwer schaden kann. Ganz so ökologisch, wie man uns gerne glaubend machen will, ist der Brennstoff Holz somit nun auch wieder nicht.

Nachfrage nach Kaminöfen und Pelletheizungen nimmt zu

Kuschelige Abende vor loderndem Kaminfeuer sind für viele Menschen der Inbegriff von Gemütlichkeit mit Wohlfühlatmosphäre und gelten als Stimmungsaufheller in der dunklen Jahreszeit. Steigende Energiepreise und knapp werdende fossile Brennstoffe verschaffen dem Heizen mit Holz seit einigen Jahren eine regelrechte Renaissance. Denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und gilt demnach als besonders nachhaltig und ökologisch.
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