Gift-Cocktail in Kinderspielzeug – Versagen beim Gesundheits- und Verbraucherschutz!

FOTO:  © BUND für Umwelt und Naturschutz
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Praktisch regelmäßig werden bei Unter-suchungen krankmachende Chemikalien in Kinderspielzeug nachgewiesen, so auch aktuell durch Stichproben des BUND für Umwelt und Naturschutz. Die Ergebnisse sind besorgniserregend und nicht hinnehmbar!

In acht von neun untersuchten Produkten für Kinder, wurden zum Teil gravierende Chemikalienbelastungen festgestellt, u. a. verschiedene Weichmacher, die die Fruchtbarkeit schädigen sowie krebs- erregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK genannt. Ebenfalls hat man Toluol gefunden, eine Chemikalie, die im menschlichen Organismus nervenschädigend wirkt.

Die derzeit bestehenden Gesetze sind unzureichend, um Kinder vor krank- machenden Chemikalien in Kinderspielzeug und Alltagsgegenständen zu schützen.

Diese Ansicht teilt auch BUND-Chemieexpertin Ulrike Kallee, und kritisiert:

"Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass Kinderprodukte frei von gefährlichen Chemikalien sind. Die jetzigen gesetzlichen Regelungen reichen jedoch nicht, um Kinder wirklich zu schützen. Deswegen fordern wir, dass die Hersteller ihre Waren von unabhängigen Laboren untersuchen lassen – und zwar bevor diese auf den Markt kommen."

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Quelle: Pressemitteilung BUND vom 17.07.2015

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