Schlagwort-Archive: Jagd

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Feldhasen beim Wettlauf
FOTO: Grey59 / pixelio.de

Feldhasen gehören zur Familie der Säugetiere und sind nicht mit den Nagetieren verwandt. Mit wissenschaftlichem Namen werden sie als Lepus europaeus bezeichnet. Ihre langen markanten Ohren mit den schwarzen Spitzen, haben eine Länge von bis zu 15 cm. Damit sehen sie nicht nur hübsch aus, sondern können auch außerordentlich gut hören. Feldhasen erreichen eine ungefähre Körperlänge von 70 cm und ein Gewicht von 3 bis 6 kg. Ihr ca. 6 bis 13 cm langer Schwanz hat eine dunkle Oberseite, währenddessen die Unterseite mit weißem Fell versehen ist. ... weiterlesen

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FOTO: wikipedia.org: Michael Gäbler

Wildkatzen sind hübsche und äußerst scheue Waldbewohner, die großflächige zusammenhängende Waldgebiete und naturnahe Wiesenflächen zum Überleben benötigen. Die heutzutage allgemein voranschreitende Übernutzung der Natur durch die intensiv betriebene Land- und Forstwirtschaft, raubt unzähligen Wildtieren ihren natürlichen Lebensraum. Dies wirkt sich spürbar nachteilig auf ihren Aktionsradius sowie die Artenvielfalt aus. Die europäische Wildkatze galt in unseren Breiten jahrzehntelang als quasi ausgestorben. Auf Grund aufwändiger Wiederansiedlungsprojekte zahlreicher Umweltschutzorganisationen sind die seltenen „Wildtiger“ seit einigen Jahren dabei sich ihr einstiges Revier langsam wieder zurückzuerobern.

Grau getigert ist nicht gleich grau getigert – der feine Unterschied!

Auf den ersten Blick ähneln Wildkatzen mit ihrem grau bis bräunlich getigertem Fell sehr den Hauskatzen. ... weiterlesen

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Der Luchs - Wildtier des Jahres 2011
FOTO: © iStockphoto / Andyworks

Der Luchs wurde in Deutschland einst stark verfolgt und vor ca. hundert Jahren durch den Menschen gnadenlos ausgerottet. Zum einen wurde die Großkatze mit den markanten Pinselohren und dem auffallend kurzen Stummelschwanz als Jagdschädling und Beutekonkurrent angesehen, andererseits wurde dem Luchs sein hübsch gezeichnetes Fell zum Verhängnis und galt damals als begehrte Jagdtrophäe. Zur Freude vieler Umwelt- und Naturschützer erobert sich der scheue Jäger einst verlorenes Territorium auf leisen Samtpfoten in unseren Breiten zunehmend zurück.

Naturnahe Wälder fördern Artenvielfalt

Luchse benötigen weitläufige und naturnahe Wälder mit dichtem Unterholz, gerne mit felsigen Hängen, so dass sie u. a. im Harz, Pfälzerwald, Spessart, Böhmerwald, Bayrischen Wald, Fichtelgebirge, Schwarzwald und in der Sächsischen Schweiz wieder vereinzelt durch die Wälder streifen. ... weiterlesen